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Das hier ist eine kleine Fanfiction von mir, ich hoffe, sie gefällt euch! Bitte schreibt Kritik und Verbesserungsvorschläge in die Kommentare. Ich werde an der Geschichte weiterschreiben, auch in den Ferien.

1. KapitelBearbeiten

Sandra glaubte, das Gleichgewicht zu verlieren. Sie schaute nach unten und ihre Angst wurde nur noch größer. Der Abgrund erstreckte sich über mehrere Kilometer. Das dünne Seil, auf den sie balancierte, fing plötzlich an, heftig zu Wackeln, im Takt ihrer Beine, die sich wie Wackelpudding anfühlten. Doch sie zwingte sich ruhig zu sein. Wenn sie auch nur einen Fehler machte... da erschien das hämische Gesicht von Theo, dem Schulschläger. "Theo, tu's nicht!" Aber dieser hörte nicht. Er schnappte sich das Seil und zerriss es. Sandra fiel, fiel immer tiefer in den Abgrund. Und plötzlich flog sie nach oben. Der Wind schien ihr zu gehorchen. Sie wurde bis zu den Wolken hoch geschleudert. Sandra keuchte. Ein Gesicht blickte sie an, ein Gesicht, dass ihr bekannt vorkam...

"Sandra! Aufwachen!" Mit einem Ruck fuhr Sandra aus dem Schlaf. Erschrocken schaute sie sich um. Gott sei Dank war das nur ein Traum gewesen! Allerdings ein ziemlich lebhafter, realistischer. Sandra blinzelte. Vor ihr stand ihre Mutter. Tanja Vlarek. Supermarktangestellte, Mutter von Sandra und Boris Vlarek. Die eine gute Mutter war, aber bei Schule wirklich keine Ausrede gelten ließ. "Sandra, also wirklich! Du kommst noch zu spät zur Schule!" Sandra seufzte. Schule. Der Albtraum. Aber ihre Mutter war auch ein Albtraum, wenn sie nicht zur Schule wollte. Gähnend stand sie auf und schlurfte ins Bad.

Zehn Minuten später stand Sandra vor der Haustür. Sie griff gerade nach dem Türgriff, als ihr kleiner Bruder Boris auftauchte. Oh nein! dachte Sandra in Gedanken. "He, Sandra! Du gehst schon? Aber was ist mit deiner Sonnenbrille?" Sandra schnaubte. "Brauch ich nicht." Aber Boris ließ nicht locker. "Und was ist mit deiner Kappe?"-"Meine Kappe? Die ist auf meinem Kopf... oh." Verflucht, sie hatte ihre Kappe vergessen! "Nicht so wichtig." Mit einer abweisenden Handbewegung machte Sandra die Tür auf, und bevor die kleine Nervensäge Boris noch etwas erwidern konnte, lief sie zur Schule. Hektisch schaute sie auf ihre Uhr. Zu spät, wie immer. Aber das hat auch sein Gutes dachte Sandra. Auch ein Schulschläger wie Theo oder seiner Bande wollte nicht von den Lehrern zusammen gestaucht werden. Am liebsten wäre sie wieder nach Hause gegangen. Aber dann würde sie nur Ärger mit ihrer Mutter kriegen. Mit einem Seufzer geht sie ins Schulhaus hinein.

2. KapitelBearbeiten

Eilig schlang Boris sein Frühstück herunter. Eigentlich hasste er Croissants, aber heute war es ihm egal. Heute wurden nämlich die Fußballmannschaften der Schule aufgeteilt. Und er wollte unbedingt in eine der zwei Mannschaften der ersten Klasse. Er leibte Fußball über alles. Aber wenn er in die Mannschaft kommen will, sollte er sich besser beeilen. Schnell sprang er von seinem Stuhl und ging in die Eingangshalle. Dort traf er auf seine Schwester Sandra. Es sah so aus, als ob sie gerade gehen wollte. Boris grinste. Fast noch lieber als Fußball liebte er es, seine große Schwester zu ärgern und zu sehen, wie sie vor Verzweiflung sich am liebsten in Luft aufgelöst hätte. Auch dieses Mal konnte er nicht wiederstehen. "He, Sandra! Du gehst schon? Aber was ist mit deiner Sonnenbrille?"-"Brauch ich nicht." entgegnete Sandra. Aber Boris gab nicht auf. "Und was ist mit deiner Kappe?" Sandra schaute ihn beinahe spöttisch an. "Meine Kappe? Die ist auf meinem Kopf... oh." Auf ihrem Gesicht machte sich Verwunderung breit, als sie auf ihren Kopf griff und keine Kappe vorfand. Boris feixte triumphierend. Doch Sandra sagte schnell: "Nicht so wichtig." Und schon lief sie aus dem Haus, zur Schule.

Boris verfluchte das Wetter, als es zu regnen anfing. Er war froh, als er bei der Schule angekommen war. Aber irgendwie schweiften seine Gedanken immer zu den Fußballmannschaften. Was, wenn alles wegen dem Regen ausfällt? Da hörte er ein hämisches Lachen. Er fuhr herum. In einer Ecke der Schule war Theo, der Schulschläger, was Boris wunderte. Was wollte der Idiot denn hier? Sollte er nicht in die Schule? Eigentlich sollte Boris auch längst in der Klasse sein, aber seine Klasse hatte gerade Frau Wilak als Lehrerin, und die glaubte jede Ausrede. Sogar bei Theo, dem Brutalo. Aber es war seltsam. Vielleicht wollte der Typ wieder jemanden verprügeln. Schon seit er vor ein oder zwei Wochen als neuer Schüler hergekommen war, nervte der Typ ständig. Und ständig hatte er seinen Spaß daran, andere zu verprügeln. Boris hatte die meisten von denen, die er verprügelt hat, sowieso nie gemocht. Doch als Boris einen spitzen, lauten Schrei hörte, blieb ihm das Herz fast stehen. Sandra! Er rannte zu Theo. In seinen Ohren rauschte es vor Wut. "Lass Sandra in Ruhe!" Theo drehte sich ganz langsam um. Und als Boris ihm ins Gesicht sah, rutschte ihm das Herz in die Hose. Vor ihm stand ein einäugiger, großer Theo. Als er Boris erblickte, grunzte er: "Halbgöter von überall! Lecker, lecker! Helminus freuen sich!" Boris war geschockt. Theo oder Helmnuss (oder so ähnlich) war ein Zyklop! Wie hatte er ihn genannt? Halb-irgendwas? Plötzlich zuckte er zusammen, als ein sintflutartiger Regen einsetzte. Der Regen prasselte nur so auf ihn nieder. Boris fühlte sich entsetzlich hilflos. Und plötzlich bildete er sich ein, Stimmen zu hören! Er blinzelte durch den Regen. Da war wirklich jemand! In Sicherheit! dachte Boris erleichtert. Irgendwer würde es dem Monster schon zeigen. Mit durchnässten Gewändern fiel er in Ohnmacht.

3. KapitelBearbeiten

Das war die schrecklichste Mission, die Helena je hatte. In strömendem Regen zwei Halbgötter finden. Toll. "Wie heißt die Straße noch einmal?" schrie sie zu ihren Gefährten, Bella, Kevin und Dan. "Keine Ahnung!" brüllte Kevin zurück. Da hörten sie durch den Regen ein durchdringliches, lautes Kreischen. "Oh nein!" rief Dan. "Wir müssen dort hin!" Die vier Halbgötter setzten sich in Bewegung. Und plötzlich hörte der Regen auf, es tröpfelte nur noch mehr. Ja, es war strahlender Sonnenschein. Was dem Zyklopen gar nicht zu gefallen schien. Die Sonne schien ihn zu blenden. "Das ist die Chance!" sagte ich zu den Anderen. Paar Minuten später war der Zyklop nur noch ein Häufchen Asche. Dann sahen wir uns um. Bella deutete auf ein Mädchen, welches schätzungsweise 13 Jahre alt war, mit langen Jeans, offenen braunen Haaren und blaue Augen. Ganz in der Nähe von ihr lag ein Junge, welcher wahrscheinlich der Bruder des Mädchens war, denn auch er hatte braune, wenn auch kurze Haare. Seine Augen waren blau. Dan schaute die beiden neugierig an. "Ich glaube, das sind sie!"-"Fragen wir sie doch einmal!"-"Wie denn? Die sind doch ohnmächtig!" Plötzlich regte sich das Mädchen. Sie stöhnte. Sofort verstummmten alle. "Oh Gott! Wo bin ich? Mum?" Sie stand zittrig auf und schaute sich um. Und als sie den Jungen erblickte, stieß sie einen erstickten Schrei aus. "Boris!" Sofort setzte sie sich neben den Jungen und legte die Hand auf sein Herz. Da räusperte sich Dan, ging auf sie zu und fragte: "Hallo, du, sag mal, wie heißt du?" Helena verdrehte die Augen. Dieses Mädchen wurde höchstwahrscheinlich von einem Zyklopen angegriffen, steht vielleicht unter Schock und Dan fragt sie, wie sie heißt? "Idiot." murmelte Helena. Sie geht auf das Mädchen zu. "Ist das dein Bruder?" Das Mädchen nickte. "Ich bin Sandra. Das wolltest du doch wissen, oder?" Dan war gemeint. Und der Dummkopf fragte: "Sag mal, bist du vielleicht Sandra Vlark?"-"Sandra Vlarek, aber woher weißt du das?" Wir schauen uns an. Dann tretet Bella vor. Sie sagte: "Stell dir mal eine Welt vor, in der die Götter echt wären."-"Wieso sollte ich?"-"Na ja, es... es gibt sie wirklich. Noch immer. Und es gibt manchmal Götter, die mit Sterblichen Kinder bekommen, und das sind dann Halbgötter..." Sandra schaute Bella an. Dann murmelte sie: "Bravo. Meinen Bruder hat es gerade weggehauen, und meine einzige Hilfe sind ein paar Leute, die verrückt geworden sind. Einfach toll." Helena schaute Bella an und bildete stumm die Worte: Das hast du ihr ja toll erklärt. Jetzt glaubt sie uns bestimmt. Doch Bella zuckte nur mit den Schulter. Dan meinte: "Na ja, bringen wir sie ins Camp, oder?"

4. KapitelBearbeiten

Sandra starrte die vier Kinder, die so plötzlich aufgetaucht waren, wütend an. Was wollten die eigentlich von ihr? Und was war das für ein Camp? "Hört mal, wärt ihr so nett und würdet einen Krankenwagen rufen? Für meinen Bruder." Die Vier schauten sich an. Dann trat die eine mit den dunkelbraunen Haaren vor und sagte: "In der Nähe gibt ein Krankenhaus. Wir können dich und deinen Bruder dort hinbringen." Sandra nickte. "Ja, das wäre gut. Welches Krankenhaus?" Zögernd blickte das braunhaarige Mädchen um sich. Dann antwortete sie: "Half-Blood."

Als Sandra den Hügel überquerte, fielen ihr fast die Augen aus dem Kopf. Unzählige Kinder tummelten sich auf den Wiesen, und am Rande eines Waldes in der Nähe war sie sich für einen Moment sicher, einen Zentauren gesehen zu haben. Dann schüttelte sie den Kopf. Wahrscheinlich war es nur ein Pferd und ein Reiter. "Wo sind wir? Wo habt ihr mich hin geführt? Das ist kein Krankenhaus!" Meine Begleiter nickten und die Braunhaarige sagte: "Das ist Camp Half-Blood, das Camp für Halbgötter. Und du bist übrigens auch einer, genau wie wir. Und ich bin Helena. Das sind Dan, Bella und Kevin. Ich bin eine Tochter der Athene, Kevin Sohn von Appollo, Dan ist Sohn der Demeter und Bella Tochter der Aphrodite. Und du... das wissen wir noch nicht. Aber du bist aufjeden Fall ein Halbgott. Sonst hätte dich der Zyklop in Ruhe gelassen. Und dein Bruder ist auch ein Halbgott."

Sandra stand einem Zentaur gegenüber. Wohl doch keine Einbildung, eh? wisperte ein Gedanke in ihr. "Nun, ich bin Chiron. Und du musst Sandra Vlarek sein. Willkommen in Camp Half-Blood." Auf seine Worte folgte Schweigen. Dann sagte Sandra: "Also, sie sind ein Zentaur, ich bin angeblich irgendso ein Halbgott, und das hier ist ein Camp für Halbgötter. Ach ja, und die Götter soll es wirklich geben." Chiron nickte. "Schön, dass du es begriffen hast. Und jetzt stelle ich dir den Leiter des Camps vor, Mister D. Er ging zu einer Bank, auf der ein schmerbäuchiger, mit einem Hawaihemd angezogener Mann saß. Als er Chiron und Sandra sah, zuckte er nicht einmal mit der Wimper. "Ah, schon wieder so eine Göre. Immer das Gleiche." Gelangweilt starrte er Löcher in die Luft. Sandra schnaubte leise. Toller Campleiter. "Was bedeutet Mister D? D? Ist das irgendeine Abkürzung?" Mister D sagte: "Hmm, vielleicht. Du, Selina Vlek, solltest besser gehen. In die Hermeshütte." fügte er hinzu. Doch Sandra verdrehte die Augen. So ein fauler... "Gehen wir, Sandra." Als Sandra und Chiron weit genug gegangen waren, platzte aus Sandra heraus: "Aber das kann doch kein Campleiter sein! Der ist doch total faul! Und wieso hat er mich Selina irgendwas genannt?" Chiron schaute sie durchdringlich an. "Nun, es interessiert dich vielleicht nicht unbedingt, aber Mister D ist ein Gott. Der Gott des Weines. Und... Zeus hat ihn zum Campleiter verdonnert, weil er sich in eine Nymphe verliebt hat und... ah, die Hermeshütte. Frag nach Kasimir, dem Hüttenältesten." Und er ließ Sandra völlig verdutzt stehen.

5. KapitelBearbeiten

Zuerst sah Boris nur das Leuchten der Lampe. Um die Lampe schwirrten ein paar Punkte. Boris blinzelte und stellte fest, dass die Punkte Insekten waren, die vom Licht angelockt wurden. Er richtete sich auf. Es war mitten in der Nacht. Verwirrt schaute er sich um. Da strömte die Erinnerung auf ihn ein. Sandra. Der einäugige Theo. Am liebsten wäre er jetzt bei Sandra. Eine starke Schwester war genau das, was er brauchte, auch wenn er es nie laut gesagt hätte. Irgendwer, der zu ihm stand. Plötzlich wurden ihm die Augen schwer. Er legte sich wieder hin und kurze Zeit später war er schon eingeschlafen.

Als Boris wieder aufwachte, war hellichter Tag. Die Sonne schien heiter. Er stand auf und ging nach draußen. Dort saß ein Pärchen, ein Mädchen von ca. 15 mit violett-blau gefärbten Haaren, was ziemlich verrückt aussah, und ein blondhaariger Junge mit schwarzen Augen, wahrscheinlich gleich alt wie das Mädchen. Beide schauten sich verliebt an. Boris wandte sich ab. Er hatte besseres zu tun, als einem Pärchen zu zuschauen. Wo war Sandra? Er ging an vielen Kindern vorbei, die keinerlei Notiz an ihm nahmen, er aber an ihnen. Die meisten trugen nämlich richtige Waffen. Bronzen glänzende Schwerter und gefährlich aussehende, spitze Dolche und Messer. Zum Glück greifen sie mich damit nicht an. schoss es Boris durch den Kopf. Da sah er eine kleine Arena. Es war Sand drinnen und in der Arena kämpften zwei Mädchen. Das eine hatte kurze, schwarze Haare und das andere hatte braune Haare, genau wie - Himmel, konnte das wirklich sein? - Sandra. Die beiden kämpften mit Schwertern gegeneinander. Sofort erkannte Boris, das beide sehr gut waren. Boris seufzte. Wenn die eine wirklich Sandra war, konnte erst nach dem Kampf mit ihr reden, also musste er wohl oder übel warten. Er setzte sich auf die Stufe einer Treppe. Dann starrte er gebannt auf den Kampf. Als das Schwert der Schwarzhaarigen ganz knapp an Sandras Hals vorbei fuhr, stieß er einen kleinen Schreckensschrei aus. Davon ließ sich Sandra ablenken und schaute in Boris Richtung. "Boris!" Da fiel ihr Schwert klirrend zu Boden. Sandras Gegnerin hatte es ausgenutzt, dass sie abgelenkt war, und hatte sie überwältigt. "Ha! Gewonnen!" sagte sie mit blitzenden Augen, als ihre Schwertspitze an Sandras Brust lag. "He, Carina! Das gilt nicht. Wir sollten eine Wiederholung machen." Aber Carina schüttelte den Kopf. "Gewonnen ist gewonnen. Wenn ich im Kampf deine Feindin wäre, wärst du schon längst tot. Und außerdem, nenn mich nicht Carina! Das ist ein bescheuerter Name. Nenn mich Cara." Aber Sandra beachtete sie gar nicht mehr. Sie rannte auf Boris zu und umarmte ihn. "Ach, weißt du, du bist die größte Nervensäge der Welt!" Schnell stoßte Boris sie von sich und sagte: "He, du bist sicher Carina, nicht wahr?"-"Nenn mich Cara!" blaffte Cara. "Klar, Carina!" Cara schaute ihn wütend an. "Ich weiß, Sandra, er ist dein Bruder. Darf ich ihn trotzdem umbringen?" Sandra lachte. "Wenn ich vorstellen darf: Boris, das ist Cara. Sie ist die Tochter des Ares. Und meine neue beste Freundin. Cara, das ist Boris, die Nervensäge pur." Sandra grinste. Boris grinste. Cara verdrehte die Augen. "Na dann, ich muss gehen. Tschau, Cara. Und Boris..." Sie durchbohrte ihn mit ihrem bestem Dich-bring-ich-nachher-um-Blick. Dann steckte sie das Schwert in den Gürtel und rannte davon.

6. KapitelBearbeiten

Helena stolperte und verfluchte die Weite ihres Kleides. Sie stand, bitte schön, beim Hochzeitsaltar. Da sollte man nicht, so kurz vor der Hochzeit, stolpern. Schnell ging sie weiter, doch die Leute hatten das Missgeschick bemerkt und lachten darüber. Alles ist im Moment so eine verdammte, verfluchte Kacke... Aber Helena riss sich zusammen und ging zum Altar. Und dort stand er, mit dem Rücken zu ihr. "Liebster!" flötete Helena, so gut es ging, über den Lärm der Zuschauermenge, die sich bestimmt nur über sie lustig machte. Doch ihr zukünftiger Ehemann drehte sich um und dort stand... das Orakel von Delphie. Zuerst noch in den Gewändern des Mannes, dann aber wieder wie üblich, als rauchende Mumie mit leuchtenden Augen. Sie öffnete den Mund, doch diesmal quoll kein Rauch, sondern Bilder... Bilder von Halbgöttern. Es müssten ungefähr tausend sein. Erstaunt sah Helena zu einem Bild, welches sie besonders anzog: eine Halbgöttin mit einem goldenem Kleid und schwarzen Haaren. Am Boden lagen überall Skelette, welche vermutlich (wie Helena entsetzt feststellte) von Halbgöttern stammten oder auch von den einen oder anderem verirrten Tier, dessen Schicksal sich nicht viel von den Halbgöttern, dessen Knochen Helena auf dem Bild sah, unterschied. Aber bevor sie sich noch viel mehr Details erkennen konnte, dröhnte die Stimme des Orakels in ihrem Kopf: "Helena Maystriff, ich glaube, auf dich warten einige schwere Aufgaben. Im Blute des Feindes gestorben durch Blicke, wird die Königin stecken im Stiche. Wenn der mutige Held es wagt, wird er gleich wieder verzagt, denn die Stille wird siegen und mit ihr der Frieden."

Stacy war ein aufgewecktes, schlaues Mädchen. Ihr entging nichts. Alles, was sie sich an einem Camptag ereignet hat, auch das ganz Alltägliche, schrieb sie auf ihr Rettungstagebuch. Sie hoffte, dass sie eines Tages eine ganz kleine Sache notieren würde, die dann später zur Rettung des Camps beitragen würde. Und sie hoffte, dass ihr Mum oder ihr Dad auf sie aufmerksam würde. Denn sonst würde sie höchstwahrscheinlich bis ans Ende ihrer Tage in der Hermeshütte versauern. Immerhin war sie schon über ein Jahr hier. So war sie auf die Idee mit dem Rettungstagebuch gekommen. Und diese Idee fand ihre beste Freundin natürlich wie immer toll, Helena war eben eine treue Seele. Aber sie hatte ihr auch geholfen, ihr Tagebuch zu einem Tagebuch zu machen, und nicht der öde langweilige Titel Mein Plan zur Rettung von Camp Half-Blood, die irgendwann mal gebraucht werden wird (da bin ich mir ganz sicher, bei den Göttern!) Eigentlich wollte Stacy nur diesen Plan machen, kurz und schnell, aber Helena meinte, es wäre auch schön, wenn sie ihre Gefühle reinschreiben könnte. Und so ist Stacy zu ihrem Tagebuch zur Rettung von Camp Half-Blood, kurz Rettungstagebuch, gekommen. Aber natürlich war Stacy nicht so blöd, alle ihre Gefühle schön leserlich rein zu schreiben. Sie hatte extra eine Geheimtinte selbst gepanscht, um ihr Tagebuch vor Idioten und Rüpeln zu schützen. Nur Helena durfte darin lesen, um Rechtschreibfehler zu finden. Stacy hasste Fehler beim Schreiben, und alle Fehler mussten sofort ausgebessert werden. Aber Helena machte das super. Sie war eine echte Freundin. "Best Friends For Ever." flüsterte Stacy und schaute die beiden Hälften an. Dann gab sie das eine Stück Helena.

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